Dokumentarfilm von BILD: Holocaust-Überlebende Hana Rosbruch war der „Clown von Majdanek“





Hana Rosbruch, geboren im November 1929 in Lublin,
ist eine der letzten Zeitzeuginnen, die das Grauen des
Konzentrationslagers Majdanek, dem ersten deutschen
Konzentrationslager auf polnischem Gebiet, überlebt hat. Sie musste
als kleines Mädchen im Clownskostüm die KZ-Wachen unterhalten – jene
Menschen, die ihre Familie in den Gaskammern ermordet hatten.
Gemeinsam mit BILD besuchte die heute 85-Jährige nun die Orte ihrer
Kindheit. Aus den Aufnahmen sowie einem Interview in Israel entstand
der Dokumentarfilm „Der Clown von Majdanek“, der ab Donnerstag, 23.
Juli 2015, auf BILD.de zu sehen ist.

Mit diesem Videoprojekt von Chefreporter Hannes Ravic,
veröffentlicht BILD ein ganz privates Zeugnis der unvorstellbaren
Gräueltaten der Nationalsozialisten. Der Film berichtet von den
unmenschlichen Bedingungen im KZ aus dem Blickwinkel einer Zeitzeugin
und dokumentiert ihre Verluste und Erinnerungen für die heutigen
Generationen. Hannes Ravic lernte Hana Rosbruch während seiner
Recherche für das BILD-Videoprojekt „Die Kinder von Ausschwitz“
kennen und begleitete sie im Mai 2015 auf ihrer mehrtägigen Reise
nach Polen.

Der 25-minütige Film erscheint auf Deutsch und Englisch sowie,
durch die Unterstützung der Israelischen Botschaft in Berlin, auch
auf Hebräisch. Avraham Nir-Feldklein, Gesandter der Botschaft des
Staates Israel: „Hana Rosbruch ist eine couragierte Israelin, die das
unvorstellbare Grauen des Konzentrationslagers Majdanek durchleben
musste. Ihr Leiden steht beispielhaft für das Leiden von Millionen
von Menschen. Wir müssen jedem einzelnen Überlebenden dankbar sein,
der von seinem Martyrium berichtet. Es bleibt unsere gemeinsame
Pflicht gegenüber Hana Rosbruch und den unzähligen Opfern des
Holocaust, die Erinnerungen wachzuhalten und die richtigen Schlüsse
daraus zu ziehen.“

Julian Reichelt, Chefredakteur BILD.de: „Es gibt heute nur noch
sehr wenige Zeitzeugen der Nazi-Verbrechen, daher ist es wichtiger
denn je, ihre Erinnerung aufzuzeichnen. –Der Clown von Majdanek–
macht das Unvorstellbare ein wenig greifbar. Es ist unsere
journalistische Aufgabe, den Holocaust immer wieder zu dokumentieren
und an die grausamen Verbrechen zu erinnern.“

Pressekontakt:
Sandra Petersen / +49 30 2591 77613 / sandra.petersen@axelspringer.de

veröffentlicht von am 23. Jul 2015. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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