DJV fordert Sicherung der Künstlersozialkasse





Der Deutsche Journalisten-Verband hat sich für konsequente Überprüfungen von Unternehmen ausgesprochen, die Abgaben an die Künstlersozialkasse (KSK) leisten müssen. DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken bezeichnete es als nicht nachvollziehbar, dass die große Zahl der ehrlichen Abgabezahlern unter den Unternehmen mit ansehen müsse, wie unternehmerische Schwarzfahrer keinerlei Sanktion zu befürchten hätten. Der DJV-Vorsitzende reagierte damit auf Berichte, nach denen die Deutsche Rentenversicherung aus Kostengründen die Unternehmensabgaben zur Künstlersozialversicherung nicht mehr überprüfe.
„Die Künstlersozialkasse ist kein bürokratisches Monster, das Unternehmen drangsalieren will, sondern das soziale Rückgrat von Tausenden Künstlern und freien Journalisten“, stellte Konken klar. „Ihre Aufgabe kann die KSK nur dann weiter erfolgreich wahrnehmen, wenn die Einnahmen gesichert sind.“
Der DJV-Vorsitzende begrüßte die Initiative von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, die Prüfungen der abgabepflichtigen Unternehmen durch die Deutsche Rentenversicherung als gesetzliche Pflichtaufgabe festzuschreiben. Er machte klar, dass die Deutsche Rentenversicherung von dem Vorhaben erheblich profitiere: „Jede Prüfung sichert die Einnahmeseite der Deutschen Rentenversicherung. Je mehr Unternehmen ihrer Zahlungspflicht nachkommen, desto geringer wird der Abgabesatz. Das sichert die Akzeptanz der Abgabe und damit die Einnahmen der Sozialversicherung.“

veröffentlicht von am 5. Feb 2013. gespeichert unter Medien/Unterhaltung, Sonstige. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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