DJV erleichtert über Freilassung von Ahmed Mansour





Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt die Freilassung des ägyptischen Fernsehjournalisten Ahmed Mansour. Michael Konken, Bundesvorsitzender des DJV, hatte bereits am Sonntag bezweifelt, dass das Verfahren gegen den Journalisten in seiner Heimat nach rechts-staatlichen Regeln erfolgt sei. Konken hatte gefordert, Mansour auf keinen Fall ausliefern zu lassen, da er drastische Repressalien zu befürchten habe. „Wir sind sehr erleichtert zu hören, dass Ahmed Mansour wieder auf freiem Fuß ist und dass die Bundesregierung einer Auslieferung Mansours offen-sichtlich nicht zustimmen würde,“ so Konken.

Mansour war am Samstag am Flughafen Tegel aufgrund eines Fahndungs- gesuchs von Interpol verhaftet worden. Dies war kein Haftbefehl im juristischen Sinne. Ein Auslieferungsabkommen zwischen Deutschland und Ägypten gibt es nicht. „Die Bundesregierung sollte nun schnellstmöglich erklären, warum Ahmed Mansour überhaupt festgenommen wurde“, sagt Michael Konken. „Es gab keinen Handlungszwang für die Festnahme, es lag also im Ermessen der Bundespolizei, dies zu tun oder zu lassen. Die deutsche Regierung sollte sich nicht zum Handlanger der Ägyptischen Regierung machen, sondern stattdessen Pressefreiheit in dem Land fordern!“

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Ella Wassink

Tel. 030/72 62 79 20
Fax 030/726 27 92 13

www.djv.de

veröffentlicht von am 22. Jun 2015. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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