Die „wahre Geschichte“ zum Mauerfall – Drehstart für die neue ARD-Serie „Sedwitz“ Regisseur Paul Harather lässt die deutsch-deutsche Grenze wieder auferstehen





Muss die Geschichte des Zusammenbruchs der DDR neu
geschrieben werden? Eine mögliche und nicht ganz ernst gemeinte
Antwort darauf könnte die neue sechsteilige Serie „Sedwitz“ geben,
die seit dem 19. Mai in München und Umgebung entsteht. Im Mittelpunkt
steht der DDR-Grenzoffizier Ralle Pietzsch (Thorsten Merten), der
1988 von einem sterbenden Stasi-Führer den Schlüssel zu einem hoch
geheimen Tunnel unter der Grenze erhält. Statt ihn, wie versprochen,
abzugeben, möchte er seinem Sohn den sehnlichsten Geburtstagswunsch
erfüllen und einen Zauberwürfel schenken. Doch den gibt es nur im
westlichen Teil des fiktiven oberfränkisch-thüringischen Ortes
Sedwitz. Nur einmal will Ralle in den Westen, doch dann trifft er auf
den notorisch arglosen BGS-Beamten Hubsi (Stephan Zinner), den
geschäftstüchtigen Gastwirt Franz Haueisen (Hannes Ringlstetter) und
die hübsche Lehrerin Astrid (Judith Richter). Ehe er sich versieht,
steckt Ralle in einem Geflecht von Schmuggel, Korruption und
Geheimdienstlichkeiten. Sogar die Akte „Kaiserwalzer“ will man ihm
verkaufen, bevor sie Russen oder Amerikanern in die Hände fällt. Vor
allem erkennen Ralle und seine neuen Freunde langsam, dass sie sich
nur behaupten können, wenn die kleinen Leute westlich und östlich der
Grenze zusammenarbeiten.

Stefan Schwarz und Regisseur Paul Harather („Indien“, „Die
Schlawiner“) haben das Drehbuch zu „Sedwitz“ geschrieben. „In unserer
Serie ermöglichen wir es mit einem kleinen Trick, dass sich Ost und
West vor der Wende wie in einem Laboratorium begegnen“, beschreibt
Autor Schwarz den neuen Blickwinkel von „Sedwitz“, „ganz ohne
Sektregen und Trabbikolonnen. Wir machen die Mauer im Jahr 1988 einen
Spalt auf, so dass nur wenige durchschlüpfen können, damit wir besser
sehen können, was die Mauer für den Normalbürger bedeutete.“ Dafür,
dass dieser Blick ins deutsch-deutsche Labor nicht bierernst gerät,
steht Regisseur Paul Harather. Er findet, man müsse ja nicht über das
Thema lachen, „aber man darf den Humor nicht verlieren“. Auch
deswegen heißt Harathers Produktionsfirma, die „Sedwitz“ für den BR
und den MDR produziert, NSA (Neue System Agentur). Die Redaktion
liegt bei Elmar Jaeger (BR) und Uwe Heilenz (MDR), die Federführung
bei Annette Siebenbürger (BR). Die Dreharbeiten dauern noch bis zum
22. Juni. „Sedwitz“ wird voraussichtlich im dritten Quartal 2015 im
Ersten ausgestrahlt.

Pressekontakt:
Drehstartfoto in Kürze unter www.ard-foto.de und www.br-foto.de

Pressekontakt:
Burchard Röver,
Presse und Information Das Erste,
Tel.: 089/59002 3867,
E-Mail: Burchard.Roever@DasErste.de

Jörg Seewald,
Agentur see4c,
Tel.: 089-1574881,
Fax: 089/82030552
E-Mail: office@see4c.de

veröffentlicht von am 2. Jun 2015. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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