Die Facebook-Seiten der Fußball-Nationen im Vergleich





Am vergangenen Donnerstag ist der Startschuss für die WM in Brasilien gefallen. 32 Teilnehmerländer kämpfen um die Weltmeister-Krone. Was wir uns alle fragen: Welche Nationalelf macht das Rennen um den Titel? Ob WM-Orakel Elefant Nelly oder die statistischen Berechnungen eines Dortmunder Physik-Professors – Mit allen möglichen Mitteln ist man bemüht, die Spiel-Ergebnisse zu ermitteln. Was tippen Sie, wer die Nase vorne hat? Um herauszufinden, wie sich die deutsche Nationalelf in der Gruppenrunde schlägt, haben wir uns die Facebook-Präsenzen der 4 Teams einmal genauer angeschaut:

Die deutsche Nationalelf überzeugt mit einem bunten Content-Mix
Mit über 2,7 Millionen „Gefällt mir“-Angaben hat die Facebook-Seite des DFB die meisten Fans. Kein Wunder, denn der DFB weiß, wie die Fangemeinde zu begeistern ist. Mit einem bunten Content-Mix sorgt der Deutsche Fußball Bund für viel Interaktion auf der Seite.

Von Postings zu Karten-Verlosungen, Gewinnspiele für Public Viewing Aktionen und spannenden Einblicken hinter die Kulissen gibt es hier zahlreiche Informationen Unterhaltung.

Der Schwerpunkt liegt auf multimedialer Kommunikation. Aussagekräftige Bilder, Links zu weiterführenden Informationen oder Videos werten die Inhalte auf. Dabei soll eine persönliche Beziehung zu den Fans aufgebaut werden, wie in diesem Beispiel-Posting von Thomas Müller:

Grundsätzlich fällt auf: Die PR im Social Web spielt für den DFB eine bedeutende Rolle. Denn täglich postet die DFB auf Facebook und geht auch auf die Fans ein.

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Portugal: Die Seleção Nacional liebt seine Fans

Mit einer knapp 400-Tausend Köpfe starken Fangemeinde pflegt Portugal die kleinste Facebook Seite. Aber der erste Eindruck täuscht: Setzt man die Fans ins Verhältnis zur Einwohnerzahl Portugals ist klar: Das Herz der Portugiesen schlägt für den Fußball. Denn jeder 26ste ist Fan der Seleção Nacional auf Facebook.

Ein Grund für den Enthusiasmus der portugiesischen Internetnutzer: Auf Facebook stehen die Fans klar im Mittelpunkt. Das wird schon am Titelbild der Seite deutlich. Mit diesem bedankt sich der Seleção Nacional für 400tausend Fans auf Facebook.

Auffallend häufig berichtet die Seleção Nacional über den Star der Manschaft: Christiano Ronaldo.

Hier zählt die Seleção Nacional die Tage bis zur Eröffnung der Weltmeisterschaft runter und macht Deutschland ganz motiviert eine Kampfansage.

U.S. Soccer: Alles ist Vernetzt

Mit über 1. Million Fans ist die Seite zwar größer, als die der Seleção Nacional, verhältnismäßig unterstützen aber weniger Amerikaner ihr Team auf Facebook. Denn nur jeder 319te ist Fan der Nationalelf auf dem Netzwerk.

Das nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch im Social Web Profis am Werk sind, macht sich an der Anbindung weiterer Social Media Präsenzen bemerkbar. So wird in der Appsrow auf weitere Präsenzen im Social Web, wie Twitter und auf Instagram hingewiesen.

Große Aufmerksamkeit erfährt auf der Facebook Seite nicht nur die Nationalmannschaft sondern auch die Frauennationalmannschaft:

Auch andere Sportarten stehen auf der Facebook-Seite hoch im Kurs. So wird hier ebenfalls fleißig über Fotball- und Baskeball-Stars berichtet.

Außerdem auffällig: Anders als die europäischen Konkurrenten, nutzt die US-amerikanische Nationalmannschaft viel mehr und viel häufiger Hashtags. Auch teilt man gerne mehrere Links in einem Beitrag.

Ghana ist noch nicht auf Facebook präsent
Viele erfolgreiche Fußball-Nationen haben noch keine Seite auf Facebook. Andere hingegen posten regelmäßig und mit viel Leidenschaft. Auch die Nationalelf aus Ghana ist 2014 noch nicht im Social Web angekommen. Dennoch ist dieser Gegner nicht zu unterschätzen.

Fazit: Setzt man die Facebook-Präsenzen der Nationalmannschaften in den direkten Vergleich, liegt Deutschland knapp vor Portugal. Zwar schlägt Portugal, was die Fanzahl im Verhältnis zu den Einwohnern angeht, die deutsche Nationalelf um eine Haaresbreite, der DFB hat aber aufgrund seiner vielfältigen Posting-Strategie die Nase vorn. Somit landet das US- Soccer Team auf Platz 3. Denn die Fanzahl und die Posting-Themen der Seite machen deutlich, dass in den USA die Leidenschaft für den Fußball nicht so groß ist, wie in Europa. Auch wenn Ghana noch keine Präsenz auf Facebook pflegt sind die Hitze-gewohnten Afrikaner als Gegner nicht zu unterschätzen.

So wird Portugal wohl der härteste Gegner für die deutsche Nationalelf auf dem Spielfeld sein. Die USA und Ghana hingegen, sollten für unsere Nationalelf leichter zu schlagen sein.

veröffentlicht von am 17. Jun 2014. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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