Deutsches Feuerwehr-Museum besteht 50 Jahre / Sonderschau, virtuelle Ausstellung und Facebook-Aktion zum Jubiläum





Deutschlands nationales Leitmuseum für
Brandschutzgeschichte begeht in diesem Jahr ein Doppeljubiläum: Seit
50 Jahren besteht der Verein Deutsches Feuerwehr-Museum (DFM), und
vor 25 Jahren wurde das Gebäude mit den beiden Ausstellungshallen in
Fulda eingeweiht. Mit der Sonderausstellung „100 Jahre Albert Bürger“
ist heute das Jubiläumsjahr eröffnet worden.

„Ob Feuerwehrangehörige, interessierte Bürger oder Familien – hier
kommen alle auf ihre Kosten“, betont Feuerwehr-Präsident Hans-Peter
Kröger, Vorsitzender des Museumsvereins.

Die Sonderschau über den ersten Nachkriegspräsidenten des
Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) erzählt an seiner Person und
Fahrzeugen aus zurückliegenden Jahrzehnten den Wiederaufbau des
Feuerwehrwesens in der Bundesrepublik. Weitere Jubiläumsattraktionen
sind eine Serie mit markanten Exponaten, die Woche für Woche neu auf
dem Facebook-Profil des Museums vorgestellt werden sowie das
Virtuelle Feuerwehrmuseum.

Das Virtuelle DFM ist ein Projekt der Vereinigung zur Förderung
des Deutschen Brandschutzes: Im Internet können Besucher sich in
einen so genannten Avatar verwandeln und durch die Halle 2 des
Museums streifen. Zwei Fahrzeuge, eine Magirus-Autospritze von 1922
und ein Löschgruppenfahrzeug LF 8 schwer von Bachert auf
Mercedes-Benz Pullmann, sind bereits als virtuelle Ausstellungsstücke
erlebbar. Die Avatare können bei ihrem Besuch auch miteinander
chatten oder sprechen.

Kreativ aufbereitete Technik- und Sozialgeschichte

Erste Überlegungen zur Gründung eines nationalen Feuerwehrmuseums
sind aus dem Jahre 1907 aktenkundig. Aber erst 1963 wurde ein
Trägerverein gegründet, initiiert vom Deutschen Feuerwehrverband. Der
DFV, die Stadt Fulda, das Land Hessen und die Stiftung zur Förderung
des Deutschen Feuerwehrmuseums der Daimler AG sind die wichtigsten
Finanziers für das „Haus der Geschichte der Deutschen Feuerwehren“ in
den Fuldaauen.

Auf 1.600 Quadratmetern Ausstellungsfläche und einem Besucherdepot
von mehr als 1.400 Quadratmetern verbindet das DFM Technik- und
Industriegeschichte mit Zeit- und Sozialgeschichte. „Unserem
Museumsleiter Rolf Schamberger gelingt es immer wieder, durch
besondere Kreativität und Findigkeit, Alleinstellungsmerkmale zu
schaffen“, erklärt DFV-Präsident Kröger.

Beispiele dafür sind

– ein halbseitig transparent lackierter Feuerwehr-Oldtimer, der
die improvisierte Kriegsbauweise erlebbar macht,
– die Gegenüberstellung einer historischen Handdruckspritze und
des originalen, verkleinerten Messemodells aus der gleichen
Zeit,
– der botanischer Feuergarten,
– die Herausarbeitung unterschiedlicher, historischer Lackierungen
einer Spritze und
– die Aufarbeitung eines historischen Präsentationsautomaten zur
Selbsthilfeschulung.

Das DFM hat Vorbildfunktion für andere Feuerwehrmuseen und
inszeniert die Meilensteine der Brandschutz- und Feuerwehrgeschichte.
Fahrzeuge und Geräte sind vor mehrstöckigen Gebäudekulissen in
vertieften Gruben ausgestellt, die Geschichte lebendig machen und
besonders Kindern, aber auch Rollstuhlfahrern, die optimale
Betrachtung erlauben. Als außerschulischer Lernort und bietet
verschiedene pädagogische Sonderführungen an.

Durch den Weltfeuerwehrverband CTIF wurde das DFM für Vielfalt und
Aufbereitung der Exponate als erstes Feuerwehrmuseum in Deutschland
zertifiziert. Dieses Qualitätssiegel erkennt Kriterien eines
professionellen Museumsbetriebs an wie Ausstellungstechnik,
inhaltliche Qualität, Didaktik, Dokumentation, Qualität der
Restaurierungsmaßnahmen, Museumskonzeption, Besuchermanagement und
Barrierefreiheit. Museumsexperten aus Österreich und Großbritannien
bildeten die Jury.

So können Sie das Deutsche Feuerwehr-Museum erleben:

– Virtuelles Museum und Grundinformationen im Internet:
www.dfm-fulda.de.

– Facbook-Profil mit Exponat der Woche: www.facebook.com/pages/
Deutsches-Feuerwehr-Museum/197521813643028

– Besuch: St. Laurentius-Straße 3, 36041 Fulda, Telefon (0661)
75017, geöffnet täglich außer Montag von 10.00 bis 17.00 Uhr,
Eintrittspreis 4 Euro

Pressekontakt:
Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sönke Jacobs
Telefon: (0170) 184 37 87
Fax: 030-28 88 48 809
jacobs@dfv.org

veröffentlicht von am 26. Feb 2013. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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