Das Erste: Drehstart für das historische Drama „Wir sind am Leben“ (AT) mit Sophie Stockinger, Ludwig Trepte, Nina Proll und August Zirner





Das historische Drama „Wir sind am Leben“ (AT)
nach einer wahren Begebenheit erzählt die Geschichte der 14-jährigen
Betty (Sophie Stockinger) aus Wien, die im Frühjahr 1941 mit einer
Gruppe von jüdischen Kindern aus Österreich und Deutschland vor dem
Naziterror nach Palästina fliehen konnte. Für sie und die anderen
Kinder und Jugendlichen stellt sich die Frage nach Heimat und
Identität. In den Hauptrollen sind neben zahlreichen Jungdarstellern
Ludwig Trepte, Nina Proll und August Zirner zu sehen. Gedreht wird in
der Steiermark, in Slowenien und an Originalschauplätzen in der
italienischen Poebene voraussichtlich bis zum 20. August 2015.

Zum Inhalt: In den ersten Frühlingstagen des Jahres 1941 muss sich
das 14-jährige jüdische Mädchen Betty (Sophie Stockinger) von ihrer
Familie trennen und mit Hilfe einer jüdischen Hilfsorganisation aus
Wien fliehen. Mit einer größeren Gruppe von Kindern und Jugendlichen
im Alter von 10 bis 18 Jahren begibt sie sich auf einen gefährlichen
Weg nach Palästina. Begleitet werden sie von Georg (August Zirner),
Josko (Ludwig Trepte) und Helga (Nina Proll). Die erste Station ihrer
Flucht ist Zagreb. Doch hier können sie nicht lange bleiben, kurz
darauf marschiert die deutsche Wehrmacht in Kroatien ein. In einem
heruntergekommenen Jagdschloss in Slowenien finden sie schließlich
Zuflucht. Betty, die von ihrer Familie aus der Heimat schon lange
nichts mehr gehört hat, freundet sich nur langsam mit Tilla (Muriel
Wimmer) an. Immer wieder müssen sich die Kinder mit ihrer Herkunft
und ihrer ungewissen Zukunft in Palästina auseinandersetzen. Ihre
weitere Flucht führt sie in die italienische Poebene – nach
Nonantola, wo die jüdische Hilfsorganisation eine leerstehende Villa
für die Kinder gefunden hat. Doch nicht alle Dorfbewohner empfangen
sie mit offenen Armen. In dieser unberechenbaren Situation verliebt
sich Betty in den kroatischen Flüchtling Salomon (Haris Begiv). Als
jedoch die Wehrmacht nach dem Sturz Mussolinis im Juli 1943 die
Region besetzt, verstecken die Bewohner Nonantolas die „Kinder der
Villa Emma“ vor den Nazis. Überstürzt geht die Flucht weiter in die
Schweiz. Der an Tuberkulose erkrankte Salomon muss zurückbleiben.
Betty ist verzweifelt: Wird sie ihn wiedersehen? Und werden sie
Palästina jemals erreichen?

„Wir sind am Leben“ (AT) ist eine Koproduktion der Graf Film
(Produzent: Klaus Graf, Producerin: Annemarie Pilgram) mit ARD Degeto
(Redakteurin: Carolin Haasis) für Das Erste und ORF (Redakteur: Klaus
Lintschinger). Regie führt Nikolaus Leytner nach einem Drehbuch von
Agnes Pluch.

Pressekontakt:
ARD Degeto, Presse, Nicole Marneros,
Tel.: 069/1509-338, E-Mail: degeto-presse@degeto.de

veröffentlicht von am 16. Jul 2015. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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