Crowdfunding zu „MariElisabeth“ oder Der Königinnen Klagegesang – ein Sprecherinnen-Duell





Das besondere an der neusten Produktion der A. S. Theater & Film Ltd. ist, dass Regisseur Markus Hahn nur die Texte der beiden Hauptdarstellerinnen Maria Stuart und Elisabeth I. verwendet. Alle anderen Rollen tauchen nicht auf. Dadurch entsteht eine äußerst ungewöhnliche, aber ebenso interessante und nicht weniger intensive Komposition der übriggebliebenen Texte, die gegenübergestellt, miteinander verwoben, separiert, akzentuiert, eruptiert werden, als würde man zwei Duellantinnen aufeinander loslassen. Da die Original-Texte vom Genie Schiller stammen, verlieren die Worte nie ihre Kraft, doch der Sinn wird auf eigentümliche Weise losgelöst und öffnet sich ganz neuer Interpretationsmöglichkeiten und Aktualitätsbezüge.

Anita Hopt und Ariane Seeger sprechen die Maria Stuart und Elisabeth I. Beide sind erfahrene Sprecherinnen, Anita Hopt wurde bekannt als die Singstimme von „Barbie“, hat aber auch in zahlreichen Synchronarbeiten für Film und Fernsehen Ihr Können bewiesen. So spricht sie zum Beispiel in den Ausnahmeserien „True Blood“, „Downton Abbey“ und „Hannibal“ oder in erfolgreichen Kinderserien wie „Sternenschweif“ diverse Hauptrollen.

Ariane Seeger sprach zum Beispiel in der ausgezeichneten Hörspielbuchproduktion „Die Verhöre der Gesche Gottfried“ (unter anderem mit David Nathan) die Hauptrolle und glänzt in einer Vielzahl von Synchronarbeiten mit ihrer wandelbaren und intensiven Stimme beziehungsweise stimmlichen Darstellung. Auch Hörbücher zählen zu Ihrem Metier: in „Lutetia Stubbs: Kellerleichen“ brilliert sie in allen Frauenrollen.

Bis zum 27. Mai 2014 kann auf der bekannten Crowdfunding-Plattform „crowdfans“ das ehrgeizige Hörspielbuch-Projekt noch finanziell unterstützt werden. Supporter investieren dabei selbstgewählte Beträge in das Projekt und erhalten dafür ausgewählte „Belohnungen“ wie das Hörspiel als MP3 oder auf CD, auch originalsigniert, bis hin zu einer sogenannten „Wohnzimmerlesung“ mit den Stars live. Außerdem haben bekommen die Unterstützer das Gefühl, am Gelingen der Unternehmung entscheidend mitbeteiligt zu sein.

Dabei funktioniert Crowdfunding nach dem „Alles oder Nichts“-Prinzip: nur, wenn die komplette Summe zusammenkommt, wird das Projekt ausgezahlt, ansonsten gehen die Beträge an die Supporter wieder zurück.

veröffentlicht von am 2. Jun 2014. gespeichert unter Literatur. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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