Buchrezension: Mailo – Tagebuch meines traumatisierten Pferdes





Ganz bestimmt mangelt es nicht an Pferderatgebern – nun ist aber eines erschienen, das der besonderen Erwähnung bedarf. Mailo – Tagebuch meines traumatisierten Pferdes ist ein außergewöhnliches Buch.
Pferde sind einzigartige Tiere und ein Spiegel unseres Seins und um erfolgreich mit ihnen kommunizieren zu können, müssen wir sie verstehen.
Die Autorin Susanne Meyer verfügt über dieses Verständnis und auch über ein immenses Wissen über diese edlen Tiere. Mit viel Feingefühl erobert sie das Herz von Mailo.
Die tiefe Liebe zu ihrem Pferd ist in jedem Satz dieses Buches spürbar – lassen Sie sich von dieser Leidenschaft mitreißen. Die Autorin beweist große Ausdauer und sie hat auch keine Angst Neues auszuprobieren. So lernt sie auf die Signale ihres Pferdes zu achten.
Trotz Tagebuchstil ist das Buch spannend und flüssig geschrieben und der Leser kann sich gut in die Situationen hineinversetzten.

Kurzbeschreibung des Buches:
Mit einem Pferd als Hochzeitsgeschenk beginnt für eine junge Frau eine bewegte Karriere als Sportreiterin. Reitabzeichen und Trainerscheine dokumentieren ihr Talent und ihren Ehrgeiz ebenso, wie Turniererfolge bis zur Klasse M und öffentliche Auftritte mit einem von ihr selbst ausgebildeten Pferd. Es ist ein ganz normaler Weg im Amateursport, bis sie einem besonderen Pferd begegnet, dessen Traumatisierung sie vollkommen herausfordert. Damit beginnt ein Weg der etwas anderen Art. Es ist eine Reise zur Heilung, nicht nur des Pferdes, sondern immer mehr auch seiner Besitzerin. Diese Reise führt beide zu verschiedenen alternativen Heilmethoden und hilft ihnen, sich auf ungeahnte Weise einer neuen Ebene des Verständnisses und Vertrauens zu öffnen. Mit ursprünglichem norddeutschen Charme berichtet die Autorin in ihrem Tagebuch von den alltäglichen Begebenheiten, in denen sich die vielen kleinen Fort- und Rückschritte letztlich zu einer tiefen Freundschaft zwischen Mensch und Tier summieren.
Sie spannt den Bogen von der auf Funktionieren ausgerichteten Sportreiterei hin zu einer Beziehung, die heilen und entwickeln hilft. Um auch anderen Menschen Mut zu machen, ihr Pferd mit anderen Augen zu betrachten und sie zum Nachdenken anzuregen, öffnet sie ihr Tagebuch für uns.

Über die Autorin:
Susanne Meyer, Magistra Artium (M.A.): Studium der Soziologie sowie der Berufs- und Betriebspädagogik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit Schwerpunkt qualitative Sozialforschung, Mikrosoziologie. Projektleiterin beim Caritasverband für das Erzbistum Berlin e. V., Region Vorpommern. Anklam.

Buchdaten:
Broschiert: 326 Seiten – Verlag: Shaker Media; Auflage: 1., Aufl. (6. Juli 2012)
Sprache: Deutsch – ISBN-10: 3868588442 und ISBN-13: 978-3868588446
Größe und/oder Gewicht: 22,8 x 16 x 2,8 cm – EUR 21,90

veröffentlicht von am 26. Feb 2013. gespeichert unter Literatur, Sonstige. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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