Berliner Zeitung: Die scheidende Direktorin des Ethnologischen Museums kritisiert Planungen zum Humboldt-Forum:





Die Ethnologin Viola König, die gerade aus ihrem
Amt als Direktorin des Ethnologischen Museums der Staatlichen Museen
zu Berlin verabschiedet wurde, zieht mit Blick auf das Humboldt-Forum
eine skeptische Bilanz. Im Gespräch mit der Berliner Zeitung
(Montagausgabe) kritisiert sie vor allem Zusammenarbeit der
Beteiligten. „Zu Beginn haben wir noch als Minigruppe gearbeitet,
jeder war zuständig für das Gesamtprojekt. Das ist heute anders.
Viel mehr Apparat, neue Zuständigkeiten und Interessen, bei denen die
Museen allenfalls als Bittsteller antreten können. Darin sehe ich die
eigentliche Tragödie.“ Ernüchtert zeigt sich König auch bezüglich der
räumlichen Gestaltung des Humboldt-Forums. „Als wir begonnen haben zu
planen, da kannte man die Architektur ja noch nicht. Und die
Beruhigungspille war immer: Es gibt zwar die barocke Fassade, doch
dahinter können wir auf modernen Flächen ungehindert planen.
Inzwischen breiten sich die Anhänger der Schlossidee auch im Inneren
immer weiter aus.“ Viola König war 2001 ausdrücklich zur
gestalterischen Planung des Humboldt-Forums von Bremen nach Berlin
berufen worden. In der vergangenen Woche ist die 65-Jährige
pensioniert worden.

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veröffentlicht von am 3. Dez 2017. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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