Baku „begrüßt“ Unterstützung von PACE-Präsidentin Brasseur für Bergkarabach





Aserbaidschan begrüsst die Unterstützung auf höchster Ebene, die
das Land in der vergangenen Woche von der Leiterin der
Parlamentarischen Versammlung des Europarats (PACE) im Zusammenhang
mit der Besatzung von Bergkarabach und der umliegenden Regionen durch
Armenien erhalten hat.

Eine Reihe von Versammlungen in Aserbaidschan, das in diesem Monat
den Vorsitz über das Ministerkomitee des Europarats übernahm, ging
mit der Forderung des aserbaidschanischen Aussenministers Elmar
Mammadyarov zu Ende, die Nationen Europas müssten dem sogenannten
„vergessenen Konflikt“ um die Grenzen des Landes grössere
Aufmerksamkeit schenken.

„Europa muss dem Konflikt um Bergkarabach grössere Aufmerksamkeit
schenken,“ erklärte er am Freitag, den 23. Mai im Rahmen einer
Versammlung des Ständigen Ausschusses der PACE.

Daraufhin bekräftigte PACE-Präsidentin Anne Brasseur, dass die
PACE zur territorialen Integrität von Aserbaidschan eine
unmissverständliche Position vertrete.

„Das Prinzip der territorialen Integrität zählt zu den
Grundwerten,“ erklärte sie im Zuge der Versammlung.

„Es findet sowohl im Hinblick auf das Ukraine-Problem als auch im
Zusammenhang mit Aserbaidschan Anwendung. PACE hat sich zum Konflikt
um Bergkarabach bereits geäussert, eine Resolution verabschiedet und
auch die territoriale Integrität von Aserbaidschan unterstützt.“

Baku begrüsst ihre Äusserungen zur Rechtfertigung des vertretenen
juristischen Standpunkts, den sie bei Ausbruch der Krim-Krise in
diesem Jahr erneut darlegte.

PACE-Mitglied Elkhan Suleymanov, der sich für die von der
armenischen Besatzung betroffenen Menschen einsetzt, erinnerte die
internationale Gemeinschaft daran, dass das Anliegen von
Aserbaidschan im gleichen juristischen Zusammenhang wie das der
Ukraine gesehen werden müsse.

„Gesetz ist Gesetz – und es sollte für unterschiedliche Länder
niemals unterschiedlich ausgelegt werden,“ erklärte er.

„Ich habe von den europäischen Institutionen eingefordert, in Form
von Erklärungen und ergänzenden Aktionen ein identisches Mass an
Unterstützung für Aserbaidschan und seine territoriale Integrität zu
zeigen. Daher begrüssen wir die Äusserungen von Präsidentin
Brasseur.“

Vergangene Woche fanden in Baku Versammlungen von verschiedenen
Organen der PACE statt. Die dabei behandelten Kernthemen waren der
Kampf gegen Aids unter Migranten und Flüchtlingen [http://assembly.c
oe.int/nw/xml/XRef/Xref-DocDetails-EN.asp?FileID=20322&lang=EN ], die
Rechte von Migrantenkindern [http://assembly.coe.int/nw/xml/XRef/Xre
f-DocDetails-EN.asp?FileID=20589&lang=EN ] und Alternativen zu
Europas unterdurchschnittlichen Anlaufstellen für Flüchtlinge und
Opfer interner Vertreibungen (IDP).

Diese Themen sind für das Gastgeberland von besonderer Bedeutung,
da die armenische Besatzung zur Vertreibung von etwa einer Million
Menschen geführt hat. Zwei Jahrzehnte später leben noch immer mehrere
Tausend IDP nur eine Stunde Fahrzeit vom Austragungsort der
PACE-Versammlungen in Baku entfernt.

Aserbaidschan hat den Vorsitz über das Ministerkomitee noch bis
Mitte November inne.

Pressekontakt:
Nähere Informationen erhalten Sie von Tim Stott.
timjstott@timjstott.com, +4916099070189

veröffentlicht von am 1. Jun 2014. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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