„Anschlag mit Ansage: Der Fall Anis Amri – Rekonstruktion eines Staatsversagens“ / Die N24-Reportage von Stefan Aust und Helmar Büchel am 17. Dezember um 20.05 Uhr (FOTO)





„Mach für mich Bittgebete! Bitte, mein Lieber, bete für mich!“
Anis Amri sitzt im Führerhaus des gestohlenen Scania-Sattelzuges, als
er die Sprachnachricht mit seinem Smartphone des taiwanesischen
Herstellers HTC aufnimmt. Neben ihm die Leiche des LKW-Fahrers. Amri
wartet. Die Ampel am Berliner Breitscheidplatz zeigt Rot. Es ist
exakt 20.00 Uhr, als der 24-jährige Tunesier auf die Senden-Taste
drückt. Sein Anleiter am anderen Ende des Chats, ein Führungskader
des sogenannten Islamischen Staates, wird nicht mehr antworten. Das
Signal springt auf Grün. Amri gibt Gas. Er lenkt den stahlbeladenen
Sattelzug direkt in eine Budengasse des quirligen Weihnachtsmarktes
neben der Gedächtniskirche. Sekunden später sind elf weitere Menschen
tot und über 60 Menschen verletzt.

Das Attentat im Advent 2016 ist der schwerste islamistische
Terroranschlag, der Deutschland bisher getroffen hat. Seine
Nachwirkungen erschüttern bis heute das Land. WeltN24-Herausgeber
Stefan Aust und sein mehrfach preisgekrönter Co-Regisseur Helmar
Büchel hatten bereits am 19. Dezember 2016 – unmittelbar nach dem
Terroranschlag – damit begonnen, die Hintergründe aufzuklären. Aust
und Büchel haben in Tunesien, Italien und Deutschland mit Angehörigen
und Kontaktleuten Amris, mit Zeugen, Ermittlern und
Nachrichtendienstlern gesprochen. Sie folgen der Fährte eines Mannes,
der 2015 als angeblicher Flüchtling ohne Papiere nach Deutschland kam
und enthüllen, dass dessen islamistische Orientierung gepaart mit
krimineller Energie und hoher Gewaltbereitschaft den
Sicherheitsbehörden schon dreizehn Monate vor dem Blutbad bekannt
war. Aust und Büchel sind bei ihren Recherchen auf abertausende
Seiten bis heute vor der Öffentlichkeit verborgener Akten und
Abhörprotokolle gestoßen – und auf ein behördlich gesponnenes Netz
von Geheimhaltung und Lügen, das bis heute hält. Anis Amri, so das
verstörende Fazit ihrer 50-minütigen Rekonstruktion, plante und
verübte seinen Terroranschlag buchstäblich unter den Augen – und
Ohren – des Staates.

„Anschlag mit Ansage: Der Fall Anis Amri – Rekonstruktion eines
Staatsversagens“:

Zum ersten Jahrestag des Anschlags am Berliner Breitscheidplatz
zeigt N24 die Reportage von WeltN24-Herausgeber Stefan Aust und
Co-Regisseur Helmar Büchel am 17. Dezember um 20.05 Uhr auf N24, im
Timeshift auf N24 Doku und nach Ausstrahlung 30 Tage in der
Mediathek: www.welt.de/mediathek

Pressekontakt:
Daniela Lange
N24 Programmkommunikation
Telefon: +49 30 2090 4625
E-Mail: daniela.lange@weltn24.de
Instagram & Twitter: @N24
N24-Presselounge: www.presse.n24.com

Original-Content von: N24, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 8. Nov 2017. gespeichert unter Fernsehen. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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