3D-Kunst: Mit „boundless paintings“ Bilder zum Leben erwecken





Stuttgart, 19. Februar 2013 – Die Visenso GmbH, Stuttgarter Anbieter von Visua¬lisierungs- und Virtual Reality (VR)-Software und -Komplettlösungen, hat mit dem deutschen Künstler Gyjho Frank die interaktive 3D-Stereo-Anwendung „boundless paintings“ entwickelt. Dabei sind interaktive Kunstwelten entstanden, in denen einzelne Gemälde Gyjhos digital aufbereitet wurden und somit für den Betrachter dreidimensional erlebbar werden. Das Interessante für den Betrachter: Er kann dank 3D-Brille und verschiedener Steuerungsmöglichkeiten wie iPad, Kinect und VRiiD mit einzelnen Bildelementen interagieren, sie heranzoomen, in die Ferne bewegen und Informationen zu einzelnen Elementen anfordern.

→ Eine offizielle Vorstellung der interaktiven Kunstwelten findet im Rahmen einer Ver-nissage am Mittwoch, 10. April 2013, 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr in den Räumen der Vi-senso GmbH statt (TTI Technologiezentrum, Nobelstr. 15, D-70569 Stuttgart) statt. Von 10.00 bis 18.00 Uhr veranstaltet Visenso zudem einen „Tag der offenen Tür“ und präsentiert interessiertem Fachpublikum die neuesten Technologie-Entwicklungen.

Kunst zum Mitmachen: Mittendrin statt nur dabei
Gyjho beschäftigt sich seit 13 Jahren damit, experimentelle Kunst in 3D erlebbar zu machen. Bereits auf der Leinwand haben Gyjhos Bilder einen räumlichen und dreidimensionalen Ef-fekt, der sich durch die neue interaktive 3D-Stereo-Anwendung weiter verstärkt. Die Farben werden von der Leinwand „losgelöst“ und einzelne Bildelemente lassen sich frei im dreidi-mensionalen Raum bewegen. Gyjho: „Der Betrachter wird eingeladen, sich seinen individuel-len Weg durch das bunte Gemälde zu suchen. Er kann selbstständig durch übergroße Spira-len und Quadrate fliegen und wird somit Teil des 3D-Bilds.“ In einigen Abschnitten übernimmt der Künstler selbst die Steuerung und führt den Anwender über eine von ihm festgelegte Route durch die dreidimensionalen Kunstobjekte.

Malerei und Museen im digitalen Zeitalter
Das Gyjho-Projekt ist nicht das erste virtuelle Kunstkonzept, das Visenso in Kooperation mit Künstlern und Stiftungen umgesetzt hat. „Digitale Medien und Galerien im Internet haben einen Raum für die Kunst eröffnet, um diese auf eine neue Art zu präsentieren“, sagt Martin Zimmermann, Geschäftsführer der Visenso GmbH. „Mit Technologien wie Virtual oder Au-gemented Reality verändern wir die bestehende, klassische Kunstbranche und stellen einem weltweiten Publikum eine völlig neue Form der Kunst vor.“ 2009 wurden mit Hilfe Visensos rund 700 Werke des deutschen Künstlers Otto Herbert Hajek in einem interaktiven, virtuellen Internet-Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auch das „Mauer-Mahnmal“ des Deutschen Bundestages im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Berlin, kann seit 2011 in 3D erlebt werden.

Projiziert und präsentiert wird die VR-Kunstanwendung auf verschiedenen Displaytechnolo-gien wie einem Stereo-TV-Gerät, einer 3D-Videobrille, über Aktiv-Stereo-Projektoren oder im High-End Bereich über eine große Immersions¬wand.

Langfristig soll die virtuelle Bilderwelt in das Modulportfolio des Cyber-Classrooms, einer interaktiven 3D-Lehr- und Lernumgebung, unter anderem für den Kunstunterricht an Gymna-sien integriert werden.

veröffentlicht von am 19. Feb 2013. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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