2030 – Wo steht dann meine Generation? / Junge Publizisten erhalten Förderpreise der Hanns-Seidel-Stiftung (FOTO)





Nachwuchspublizisten waren bundesweit aufgerufen, Beiträge zum
Thema „2030 – Wo steht dann meine Generation?“ zu verfassen. Mit dem
Preis möchte die Hanns-Seidel-Stiftung junge Leute ermuntern, sich
differenziert und offen über grundlegende gesellschaftliche Fragen zu
äußern. Das Preisgeld von 5.000 Euro teilen sich vier Preisträger,
deren Zukunftsprognosen geprägt von Stringenz in der Gedankenführung
und wissenschaftlicher Argumentation die Jury überzeugten.

Siegerin des Wettbewerbs ist in diesem Jahr die 19-jährige
Chemiestudentin Helen Preiß (Georg-August-Universität Göttingen). Sie
erreichte mit ihrem Beitrag „Privileg und Bürde – Autopoiese einer
Generation“ den 1. Preis (2.500 Euro). Sie analysiert mit
naturwissenschaftlich-philosophischem Blick und beschreibt eine
Generation mit noch nie dagewesenen Möglichkeiten.

Der 2. Preis (1.000 Euro) geht an den 31-jährigen Wolfgang
Gründinger, promovierter Politikwissenschaftler an der Humboldt
Universität zu Berlin, für „Opakratie – Warum wir die Alten mehr
brauchen als je zuvor“. Darin thematisiert der Autor die Probleme der
heraufziehenden Altenherrschaft und appelliert an ein
„enkeltaugliches Land“.

Den 3. Preis (je 750 Euro) teilen sich Georg Frühschütz und
Jennifer Joos. Die 21-jährige Medien- und
Kommunikationsmanagement-Studentin von der SRH Hochschule für
Wirtschaft und Medien Calw punktete mit „Jung, smart und frech – Wie
meine Generation die Arbeitswelt umkrempeln wird“ – einer pointierten
Darstellung der Generation Y. Während der 29-jährige Lehramtsstudent
Georg Frühschütz von der LMU München – der 2013 schon einmal
Preisträger war – mit „2030 – fourty, fifty! Ausgleich zwischen Angst
und Achsel – eine Anklage“ das Thema kritisch denkt – ein als Essay
verfasster polarisierender Verzweiflungsruf.

„Mit diesem Wettbewerb wollen wir zur Vertiefung der Werte einer
demokratischen Gesellschaft beitragen sowie die Rationalität in der
politischen Auseinandersetzung fördern“, sagte Prof. Ursula Männle,
Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, bei der feierlichen
Preisverleihung in München (24. Juni 2015).

In seinem Festvortrag skizzierte der Journalist und Buch-Coautor
Erik Albrecht (Die heimlichen Revolutionäre – Wie die Generation Y
unsere Welt verändert) ein Bild der „Generation Y: Vom Warten auf
die heimliche Generation“.

Die ausgezeichneten Arbeiten sowie weitere sechs eingereichte
Beiträge werden in Kürze als Publikation der Hanns-Seidel-Stiftung
erscheinen, die dann auch als PDF unter www.hss.de/publikationen.html
heruntergeladen bzw. bestellt werden kann.

Pressekontakt:
Hubertus Klingsbögl, T. +49 (0)89 1258 253, presse@hss.de

veröffentlicht von am 25. Jun 2015. gespeichert unter Medien/Unterhaltung, Sonstige. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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