150 und mehr Möglichkeiten zum Schutz gegen Mobilfunkstrahlung





Iphofen. Zahlreiche Menschen werden durch Mobilfunk und andere gepulste Funksysteme wie DECT Schnurlostelefone oder WLAN in ihrer Wohnung und am Arbeitsplatz bestrahlt. Die Folge: Die Gesundheit vieler Personen wird unter Umständen beeinträchtigt. Anlass genug für die beiden EMVU-Spezialisten Dr. Dietrich Moldan (Iphofen) und Professor Peter Pauli (Bad Tölz), sich der Untersuchung von Schutzmaßnahmen gegen jede Art von Hochfrequenzstrahlung zu widmen. In ihrem Fachbuch mit dem Titel „Reduzierung hochfrequenter Strahlung im Bauwesen: Baustoffe und Abschirmmaterialien“ zeigen die beiden Autoren auf, welche Baustoffe und Materialien sich zur Reduktion und Abschirmung von elektromagnetischen Feldern und Funksignalen eignen und somit mittelbar das Wohlbefinden der Person steigern können.

“Alle Produkte wurden für dieses Buch mit einheitlichen Messverfahren hinsichtlich ihrer Hochfrequenzdämpfung im Frequenzbereich von 300 MHz bis 10 GHz überprüft“, sagt Dr. Dietrich Moldan. Die 3. Auflage, im April im AnBus-Verlag e.V. in Fürth erschienen, enthält Prüfungen von 150 Produkten, welche im deutschsprachigen Raum für jedermann erhältlich sind. Ein willkommener Nebeneffekt aus Sicht der zwei Autoren: „Bedingt durch unsere früheren Veröffentlichungen konnten wir viele andere Firmen motivieren, ihre Produkte zu prüfen und das Angebot so vergrößern“.

Drei Kriterien beim Erwerb von Abschirmmaterialien

Vorrangiges Ziel der Verfasser: Der Leser kann sich leicht und verständlich über Hochfrequenz dämpfende Produkte informieren. „Zudem geht es uns um zwei weitere Aspekte: Was muss der Auftragnehmer im Vorfeld von Nieder- und Hochfrequenzmessungen beachten? Und wie wird ein Abschirmkonzept erstellt?“, erklärt der Iphöfer. Der Hintergrund dieses Anliegens: „Es gibt schwarze Schafe, die dubiose Produkte verkaufen wollen und dabei keine korrekte Messung und Beratung anbieten“, so der Ingenieur.
Das Buch soll vornehmlich Architekten, Planer und Messtechniker ansprechen. Die Informationen im Buch werden aber auch Personen helfen, die sich durch Hochfrequenzstrahlung gesundheitlich beeinträchtigt fühlen sowie jenen Menschen, die Wert auf nachhaltige Gesundheitsvorsorge legen. „Funkstille bringt Wohlbefinden in unseren „elektromagnetischen“ Alltag, sagt Professor Peter Pauli.

Welches Verfahren und Material gewährleistet aber den größten Schutz vor hochfrequenter Strahlung? Der Iphöfer, der 1996 seine Firma „Dr. Moldan Umweltanalytik“ gründete, stellt klar, dass es keine „beste“ Lösung gibt. Vielmehr gilt für ihn folgende Richtschnur: „Es gibt viele Möglichkeiten, sich vor hochfrequenter Strahlung zu schützen – von preiswerten bis zu teuren Lösungen, von geringen bis zu hohen Abschirmwirkungen. Der Einsatz solcher Produkte ist stets abhängig von drei Parametern: Dem Zweck, dem Einbauort sowie der Intensität der Strahlung“.

Mut machen – für einen geschützten Wohn- und Arbeitsbereich

Neu gegenüber der 2. Auflage ist die doppelte Zahl der Produkte (50 Prozent mehr), welche die Autoren unter die Lupe nehmen. Auch die Übersicht über zahlreiche Funksysteme, deren spezifische Eigenschaften sowie detaillierte Hinweise zu Messungen und Abschirmkonzepten ist neu. Das Buch ist zu erwerben auf der Webseite www.drmoldan.de.

Die Botschaft des Buches ist verständlich und ebenso prägnant. Dr. Dietrich Moldan meint: „Wir möchten den Menschen Mut machen, dass es trotz flächendeckender Bestrahlung durch gepulste und andere Funksysteme Möglichkeiten für einen geschützten Wohn- und Arbeitsbereich gibt“. Der 57-Jährige freut sich, dass die Veröffentlichung der 3. Auflage erstmals in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband Deutscher Baubiologen e.V. (VDB) zustande kam. Insgesamt vier Fachbeiträge von vier verschiedenen Autoren machen das Werk aus seiner Sicht zusätzlich wertvoll und lesenswert.

Dr. Dietrich Moldan entwickelte bereits 1998 als Mitarbeiter eines mittelständischen Baustoffherstellers eine spezielle Gipskartonplatte, die Hochfrequenzstrahlung abschirmt. „Der Gedanke war damals, ein Produkt zu kreieren, das von sich aus über diese Funktion verfügt und nicht erst nachträglich beschichtet werden muss“.

Gemeinsam mit Professor Pauli, der bis 2006 hauptberuflich als Dozent für HF-, Mikrowellen- und Radartechnik an der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg tätig war, begann er seit 1999 Untersuchungen und Schirmungsmessungen an unterschiedlichsten Baustoffen und anderen Materialien durchzuführen. Professor Pauli betreibt als Gutachter und Experte für Fragen der EMV-Problematik und der gesamten Funktechnik seit 2007 ein Ingenieurbüro in Bad Tölz.

veröffentlicht von am 3. Jul 2015. gespeichert unter Verlag. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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