14. ARD Hörspieltage begeistern mit Vielfalt und Publikumsnähe/Live-Hörspielpremiere „Eine Woche voller Samstage“/Deutscher Hörspielpreis der ARD für „Broken German“/Lars Rudolph bester Schauspieler (FOTO)





Bei den 14. ARD Hörspieltagen vom 8. bis 12. November in Karlsruhe
standen 12 Wettbewerbsvorführungen, drei Live-Hörspiele, eine „ARD
Radio Tatort“-Nacht und rund 50 weitere Einzelveranstaltungen auf dem
Programm. Höhepunkt war die Vergabe von sechs Hörspielpreisen mit
einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 18.500 Euro am Samstag
(11.11.). Der Deutsche Hörspielpreis der ARD ging an das Hörspiel
„Broken German“ von Noam Brusilovsky nach dem gleichnamigen Roman von
Tomer Gardi (Produktion: SWR). Der Hauptpreis der ARD Hörspieltage
ist mit 5.000 Euro dotiert und gilt als höchstdotierter deutscher
Hörspielpreis, da mit ihm auch eine Ausstrahlung in den Kulturradios
der beteiligten Sender verbunden ist. Den mit 3.000 Euro dotierten
„Deutschen Hörspielpreis für die beste schauspielerische Leistung“ in
einem Hörspiel erhielt der Schauspieler Lars Rudolph. Er wurde für
seine Darstellung in „Der goldene Handschuh“ (Produktion: NDR) nach
dem gleichnamigen Roman von Heinz Strunk gewürdigt. Alleinige Jurorin
war die Schauspielerin Tina Engel.

Preise für „Die Nanny-App“, „Verfluchtes Licht“, „Käferkumpel“,
„Mobile Karma“ Der mit 5.000 Euro dotierte Deutsche
Kinderhörspielpreis ging an die Autorin Angela Gerrits für ihr
Hörspiel „Die Nanny-App“ (Produktion: HR/BR). Der Preis wird von der
Film- und Medienstiftung NRW und den Landesrundfunkanstalten der ARD
getragen, mit Unterstützung der Stadt Wuppertal. Die Nutzer der
Webseite www.hoerspieltage.ARD.de und die Besucher der Hörspieltage
bestimmten das Hörspiel „Verfluchtes Licht“ von Lukas Holliger
(Produktion: SRF) zum Gewinner des Publikumspreises „ARD Online
Award“ (2.500 Euro). Eine Kinderjury zeichnete das Hörspiel
„Käferkumpel“ von Heidi Knetsch und Stefan Richwien (Produktion:
NDR/HR) mit dem Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe aus (2.000
Euro). Der mit 1.000 Euro dotierte Preis „ARD PiNball“ für freie
Produzenten ging an Leo Hofmann für sein Kurzhörspiel „Mobile Karma“.

Hörspiel-Box, „Salon Helga“, ARD Audiothek Die Besucher der ARD
Hörspieltage konnten in der „Hörspiel-Box“ unter professioneller
Anleitung selbst als Sprecher in einem Mini-Hörspiel auftreten, im
„Salon Helga“ Teil einer Hörspiel-Performance sein und bei
Stimmabgabe für den Publikumspreis sogar einen Auftritt in einem „ARD
Radio Tatort“ gewinnen. Außerdem hatten sie die Möglichkeit, die neue
App ARD Audiothek auf ihr Smartphone herunterzuladen, auszuprobieren
und somit die Hörspielwelt der ARD zu entdecken. Die Smartphone-App
feierte bei den Hörspieltagen ihre Publikumspremiere.

Symposium „Lauter Likes?“ zur Hörfunk- und Fernsehkritik Ein
öffentliches Symposium unter dem Titel „Lauter Likes?“ beschäftigte
sich mit dem Zustand und der Zukunft der Hörfunk- und Fernsehkritik
in den Medien. Zu den Podiumsteilnehmern gehörten die
Medienjournalisten Silke Burmester, Stefan Niggemeier und Diemut
Roether, die Autorin Kathrin Röggla, der Fernseh- und
YouTube-Moderator Philipp Walulis sowie die Medien- und
Literaturwissenschaftler Udo Göttlich, Jochen Hörisch und Hans-Ulrich
Wagner. Das Symposium kann online nachgehört werden auf
www.dokublog.de/audio.

„Markenzeichen Publikumsnähe“ Rund 12.000 Besucher kamen an fünf
Tagen zum größten Festival für das Hörspiel im deutschsprachigen
Raum. Gerold Hug, Programmdirektor Kultur des federführenden
Südwestrundfunks (SWR): „Die große Resonanz auf die ARD Hörspieltage
zeigt, dass wir mit unseren Angeboten richtig liegen, dem Publikum
das Hörspiel noch zugänglicher zu machen. Markenzeichen des Festivals
ist die Nähe zum Publikum: Die Besucher konnten sich zum ersten Mal
direkt an der Diskussion mit der Jury und den Machern der
präsentierten Hörspiele beteiligen und sie konnten mit erfahrenen
Regisseuren selbst ein Mini-Hörspiel produzieren. Außerdem ging in
Karlsruhe die neue App ARD Audiothek an den Start. Sie ermöglicht den
Machern von Hörspielen, neue Hörer im Netz zu gewinnen, und den
Hörern wiederum, am Smartphone jederzeit Hörspiele zu hören. Mit
diesem Schritt in die digitale Zukunft stärkt die ARD die Position
des Hörspiels und sieht darin auch eine Weiterentwicklung ihres
öffentlich-rechtlichen Auftrags als Produzent für diese
Radio-Kunstform.“ Die ARD Hörspieltage endeten am Sonntag, 12.
November, mit der Live-Musikhörspielpremiere „Eine Woche voller
Samstage“ nach dem Kinderbuchklassiker von Paul Maar.

Veranstaltung der ARD, des Deutschlandradios sowie von ORF und SRF
Veranstalter des Festivals sind die Rundfunkanstalten der ARD, das
Deutschlandradio und die Partnersender ORF und SRF.
Veranstaltungspartner sind das Zentrum für Kunst und Medien
Karlsruhe, die Staatliche Hochschule für Gestaltung und die Stadt
Karlsruhe. Die Federführung lag in diesem Jahr bei SWR, Radio Bremen
und dem Saarländischen Rundfunk.

Weitere Informationen und Höhepunkte zum Nachschauen:
www.hoerspieltage.ARD.de www.dokublog.de/audio www.ardaudiothek.de

Honorarfreie Pressefotos auf www.ARD-foto.de und über
www.presseportal.de (obs-Bildversand). Pressekontakt: Oliver
Kopitzke, während der ARD Hörspieltage mobil unter 0172 / 7356335

Original-Content von: SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 12. Nov 2017. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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